Cerro de Pasco: US-Millionen beschleunigen Bohrungen auf polymetallischem Abraumprojekt

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Cerro de Pasco: US-Millionen beschleunigen Bohrungen auf polymetallischem Abraumprojekt

Die Wiederaufbereitung historischer Bergbaualtlasten gilt als einer der attraktivsten Hebel im modernen Rohstoffsektor: Cerro de Pasco Resources (TSXV: CDPR; FRA: N8HP) forciert die Erschließung seiner gewaltigen Quiulacocha-Abraumlagerstätte in Peru und legt ein beachtliches Untersuchungstempo vor. Mit dem Einsatz von zwei hochspezialisierten Sonic-Bohrgeräten - darunter eine amphibische Einheit für wasserbedeckte Flächen - schloss das Unternehmen zum Stichtag 1. November bereits 34 Bohrlöcher über 1.039 Meter ab.

Unterstützt durch eine bis zu fünf Millionen US-Dollar schwere Finanzierungszusage der U.S. International Development Finance Corporation (DFC) und nach der vollständigen Konsolidierung aller Projektrechte steuert das Vorhaben nun planmäßig auf die erste offizielle Mineralressourcenschätzung im dritten Quartal 2027 zu.

Amphibische Sonic-Bohrungen: 773 Proben erschließen die Lagerstätte bis zur Sohle
Die am 25. August 2026 gestartete Phase-2-Kampagne baut auf 40 Vorjahresbohrungen auf und markiert eine deutliche Ausweitung der Erkundungstiefe. Auf insgesamt 97 von der peruanischen Wasserbehörde ANA genehmigten Standorten (79 Erkundungsbohrungen sowie 18 Messstellen für Grundwasser-Piezometer) erfasst der beauftragte Spezialdienstleister ConeTec Perú - eine Tochter der kanadischen ConeTec Group - den Schichtaufbau der historischen Rückstände lückenlos bis hinab auf das natürliche Grundgebirge. Seit Ende August operiert ein kompaktes Sonic-Gerät auf den befahrbaren Flächen, während seit dem 1. Oktober ein schwimmfähiges Heli-Sonic-Bohrgerät die zuvor unzugänglichen Wasserareale abdeckt. Die kontinuierlichen Bohrkerne werden im 1,5-Meter-Intervall beprobt; 773 Proben wurden bereits entnommen und unter gekühlten Bedingungen zur geologischen Protokollierung in die unternehmenseigene Einrichtung in Ate bei Lima überführt, wo sieben Löcher bereits final erfasst sind.

Anders als konventionelle Explorationsprogramme verknüpft Cerro de Pasco Resources die Bohrkampagne direkt mit der technischen und umweltseitigen Machbarkeit:

Ressourcendefinition: Exakte Ermittlung von Mächtigkeit, Stratigraphie und Volumen der Rückstände zur erstmaligen Ausweisung einer Mineralressource nach kanadischem NI-43-101- und CIM-Standard im dritten Quartal 2027.
Hydrogeologisches Monitoring: Analyse von Grundwasserströmen, hydraulischen Barrieren und Wasserqualitäten über 18 dedizierte Piezometerbohrungen.
Geotechnische Integrität: Entnahme ungestörter Bodenproben sowie seismische Drucksondierungen zur Bestimmung der Standsicherheit für künftige Sanierungs- und Förderkonzepte.
Umwelt- und Genehmigungsbasis: Gewinnung sämtlicher Umweltbasisdaten, die direkt in die Umweltverträglichkeitsprüfung des zirkulären Sanierungsprojekts einfließen.
Zwar lassen die laufenden Bohrmeter vor Vorlage der Laboranalysen noch keine verbindlichen Rückschlüsse auf exakte Metallgehalte und wirtschaftliche Förderquoten zu, doch das integrierte Programm minimiert die Entwicklungsrisiken auf dem Weg zum geplanten Abschluss der Feldarbeiten im zweiten Quartal 2027 Schritt für Schritt.

DFC-Millionen und 100 % Projektkontrolle sichern Explorations-Upside
Das fundamentale Rückgrat des Projekts bilden zwei strategische Meilensteine: Im März 2026 sicherte sich Cerro de Pasco eine bis zu fünf Millionen US-Dollar umfassende Finanzierungsvereinbarung mit der staatlichen US-Entwicklungsbank DFC, die an vertraglich definierte Meilensteine wie die Sonic-Bohrungen, Geotechnik, Umweltstudien und eine formelle Machbarkeitsstudie gekoppelt ist und durch Eigenmittel des Unternehmens ergänzt wird. Zusätzliche Rechtssicherheit schufen die am 21. Oktober finalisierten Verträge mit dem staatlichen Sanierungsunternehmen Activos Mineros S.A.C. (AMSAC), mit denen CDPR die Rechte an der gesamten Quiulacocha-Lagerstätte zu 100 Prozent konsolidierte und den Flächenzugang weit über die ursprüngliche El-Metalurgista-Konzession hinaus ausdehnte.

Dieser erweiterte Zugriff eröffnet zugleich erhebliche Vergrößerungsfantasie: Historische Daten des Bergbaukonzerns Volcan aus dem Jahr 2009 legen nahe, dass sich die wertstoffhaltigen Quiulacocha-Ablagerungen - Silber, Gallium, Zink - unter die angrenzende Excelsior-Halde fortsetzen. Vorbehaltlich künftiger Genehmigungen prüft das Management bereits ein ergänzendes Bohrprogramm am Haldenfuß, um dieses zusätzliche Volumen in das Gesamtmodell zu integrieren. Mit gesicherter US-Finanzierung, zwei aktiven Bohranlagen und voller Eigentümerkontrolle positioniert sich Cerro de Pasco Resources als Vorreiter für großvolumiges Metall-Recycling im traditionsreichen peruanischen Bergbaudistrikt.



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03. November 2026 | ID: 13472 | Artikel löschen |

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