Sketching Antimicrobial Resistance: ALEXA Shoppingcenter präsentiert Kunst-Ausstellung zum Thema antimikrobielle Resistenzen
Vom 07. bis 14. November 2026 präsentiert das ALEXA am Alexanderplatz zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit die Ausstellung „ Sketching Antimicrobial Resistence – Thirty Stories, One Health“. Die europäische Wanderausstellung kommt erstmals nach Deutschland und macht das Thema antimikrobielle Resistenzen (AMR), auf kreative und lebensnahe Weise zugänglich. Auf 30 Illustrationen von Künstlerinnen und Künstlern aus allen EU-/EWR-Mitgliedstaaten wird die Bedeutung von AMR durch die Verbindung von Kunst und Wissenschaft veranschaulicht und der verantwortungsvolle Umgang mit antimikrobiellen Wirkstoffen gefördert. So thematisieren die Bilder unter anderem den sachgerechten Einsatz von Antibiotika, Hygiene und Infektionsprävention, den Schutz von Haus- und Nutztieren sowie die Auswirkungen auf unsere Umwelt. Diese komplexen Zusammenhänge übersetzt die Ausstellung in eine visuelle Sprache, die Menschen unabhängig von Alter und Vorwissen verstehen.
Die Ausstellung ist Teil des europäischen Projekts EU-JAMRAI II, das die Zusammenarbeit im Kampf gegen AMR stärken und den verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika fördern soll. Nach Stationen unter anderem in Rom, Madrid, Lissabon, Warschau und Reykjavík kommt die Ausstellung nun nach Berlin. Im Erdgeschoss des ALEXA kann sie zu den regulären Öffnungszeiten des Centers montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei. Mehr zu der Ausstellung: https://eu-jamrai.eu/raise-awareness/campaigns/sketching-antimicrobial-resistance/
„Wir freuen uns, die europäische Wanderausstellung ‚Sketching Antimicrobial Resistence‘ erstmals in Deutschland zu präsentieren. Dank der kreativen Illustrationen gelingt es der Ausstellung, ein hochkomplexes Thema begreifbar zu machen. Antibiotikaresistenzen erscheinen oft weit weg oder sehr abstrakt – dabei geht uns das Thema alle an. Ich wünsche mir, dass wir mit der Ausstellung zum Nachdenken anregen, Gespräche anstoßen und unsere Besucherinnen und Besucher verstehen, dass es sich lohnt, heute Verantwortung zu übernehmen“, sagt Oliver Hanna, Sonae Sierra Center Manager des ALEXA.
Wenn lebensrettende Medikamente ihre Wirkung verlieren
Antibiotika gehören zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin. Doch ihre Wirksamkeit ist nicht selbstverständlich: Werden Antibiotika und andere antimikrobielle Wirkstoffe unsachgemäß oder unnötig eingesetzt, kann die Entwicklung resistenter Erreger begünstigt werden. Antimikrobielle Resistenzen bedeuten, dass Bakterien und andere Mikroorganismen nicht mehr ausreichend auf Medikamente ansprechen, die sie eigentlich bekämpfen sollten. Dadurch werden Infektionen schwerer behandelbar und die verfügbaren Therapieoptionen eingeschränkt.
30 Künstlerinnen und Künstler – eine gemeinsame Botschaft
„Sketching Antimicrobial Resistence – Thirty Stories, One Health“ erzählt in 30 Illustrationen jeweils einen Teil der Geschichte antimikrobieller Resistenzen. Dabei setzt die Ausstellung bewusst auf die Verbindung von Kunst und Wissenschaft: Die Bilder regen dazu an, innezuhalten, Fragen zu stellen und die eigene Rolle beim Schutz der Wirksamkeit von Antibiotika zu reflektieren.
Der Ausstellung liegt der One-Health-Ansatz zugrunde. Dieser beschreibt die enge Verbindung zwischen der Gesundheit von Menschen, Tieren und Umwelt: Da resistente Mikroorganismen nicht an den Grenzen einzelner Lebensbereiche Halt machen, braucht es gemeinsames Handeln über medizinische, veterinärmedizinische und ökologische Fachgebiete hinweg.
Die Botschaft der Ausstellung ist klar: Wirksame Antibiotika sind keine unbegrenzte Ressource. Sie zu erhalten bedeutet, Verantwortung für die Gesundheit heutiger und künftiger Generationen zu übernehmen.
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(Bildquelle: Fotografie Neuhaus für Sonae Sierra)
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05. November 2026 | ID: 13558 | Artikel löschen |
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Über ALEXA
Seit der Eröffnung im September 2007 ist das ALEXA am Alexanderplatz mit mehr als 170 Geschäften inklusive 20 Restaurants und 16 S-Bahnbögen auf einer Gesamtmietfläche von über 56.000 Quadratmetern (GLA) zum Publikumsmagneten im historischen Zentrum Berlins avanciert. Seinen Namen verdankt das Einkaufs- und Freizeitcenter der zentralen Lage direkt am Alexanderplatz in Berlin-Mitte. Betreiber ist der internationale Immobilienspezialist, Sonae Sierra (www.sonaesierra.com) aus Portugal.
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