Wenn Kälte in die Gelenke zieht: Gelenkbeschwerden aus Sicht der Tibetischen Medizin

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Wenn Kälte in die Gelenke zieht: Gelenkbeschwerden aus Sicht der Tibetischen Medizin

Bern im Oktober 2026: Wenn die Temperaturen sinken, berichten viele Menschen verstärkt über schmerzende, steife oder geschwollene Gelenke. Die Traditionelle Tibetische Medizin betrachtet solche Beschwerden nicht isoliert, sondern bezieht äussere Einflüsse ebenso wie Ernährung, Verdauung und die individuelle Konstitution in ihre Beurteilung ein. Dr. Lama Dietschy, Therapeut für Tibetische Medizin und TCM an der Kirchenfeldstrasse 31 in Bern, erläutert diesen traditionellen Ansatz.

Warum Gelenkbeschwerden in der kalten Jahreszeit zunehmen können

Kälte und feuchte Witterung werden von vielen Menschen mit Gelenkbeschwerden als unangenehm empfunden. Auch in der Traditionellen Tibetischen Medizin spielt Kälte bei der Beurteilung von Schmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen eine wichtige Rolle.

Nach dem traditionellen tibetischen Medizinsystem werden bei Gelenkbeschwerden äussere und innere Einflussfaktoren unterschieden. Zu den äusseren Faktoren zählen beispielsweise Kälte, körperliche Überlastung, ein individuell ungünstiges Mass an Bewegung oder vorausgegangene Verletzungen.

Daneben richtet die Tibetische Medizin den Blick auf innere Faktoren. Eine besondere Bedeutung wird dabei traditionell der Verdauung und dem Stoffwechsel zugeschrieben. Eine geschwächte Verdauungsfunktion kann nach diesem Medizinsystem die Entstehung von Beschwerden und sogenannten Ansammlungen im Bereich der Gelenke begünstigen.

Wärme bei kältegeprägten Beschwerden

Steht nach der individuellen Beurteilung ein ausgeprägter Kälteeinfluss im Vordergrund, kommen in der Tibetischen Medizin traditionell wärmende Verfahren zum Einsatz.

Dazu gehört beispielsweise die Moxatherapie. Dabei werden ausgewählte Körperregionen beziehungsweise Akupunkturpunkte durch das Abbrennen von getrocknetem Beifuss (Moxa) indirekt erwärmt. Ziel der traditionellen Anwendung ist es, Wärme zuzuführen und die körpereigenen Regulationsprozesse zu unterstützen.

Welche Behandlung geeignet ist, hängt von der individuellen Situation und der Ursache der Beschwerden ab.

Die Verdauung als Teil des traditionellen Behandlungskonzeptes

Wird aus Sicht der Tibetischen Medizin eine beeinträchtigte Verdauungsfunktion als relevanter Faktor angesehen, stehen Ernährung und pflanzliche Zubereitungen im Mittelpunkt.

Individuelle Ernährungsempfehlungen sollen die Verdauungsfunktion unterstützen. Ergänzend können entsprechend der traditionellen tibetischen Diagnostik ausgewählte Heilpflanzen und Pflanzenzubereitungen eingesetzt werden.

Das therapeutische Ziel besteht nach dem traditionellen Verständnis darin, Verdauung und Stoffwechsel zu unterstützen und damit Faktoren zu beeinflussen, die mit den Gelenkbeschwerden ursächlich in Zusammenhang gebracht werden.

Tibetische Medizin in Bern Kirchenfeld- eine Familientradition über Generationen

Dr. Lama Dietschy stammt aus einer tibetischen Ärztefamilie und praktiziert Tibetische Medizin nach eigenen biografischen Angaben in 7. Generation. Das über Generationen weitergegebene Wissen der Familie bildet eine wichtige Grundlage seiner heutigen Tätigkeit.

Die Familientradition von Lama Dietschy war auch Gegenstand des wissenschaftlichen Austauschs an der University of Oxford. Im Rahmen des Anthropology Research Group at Oxford on Eastern Medicines and Religions (ArgO-EMR) fand 2014 an der Universität ein internationaler Workshop zur Übertragung medizinischen Wissens in der Tibetischen Medizin statt.

Dort wurde ein eigener Beitrag unter dem Titel "The Arig Family Lineage of Physicians" von Lama Dietschy und der Medizinanthropologin Dr. Mona Schrempf vorgestellt. Die University of Oxford bezeichnete Dietschy im Programm als Arzt beziehungsweise Mediziner aus der Arig-Familientradition ("physician of Arig family heritage").

Diese Verbindung von überliefertem Familienwissen und dem wissenschaftlichen Austausch über Tradition und Weitergabe der Tibetischen Medizin bildet einen besonderen Hintergrund seiner heutigen Tätigkeit.

Informationen der University of Oxford zum Forschungsprogramm und Workshop:
https://www.anthro.ox.ac.uk/argo-emr

Tibetische Medizin an der Kirchenfeldstrasse 31 in Bern

Dr. Lama Dietschy behandelt Patientinnen und Patienten mit Tibetischer Medizin und TCM an der Kirchenfeldstrasse 31, 3005 Bern.

Zu den von ihm angewandten traditionellen Verfahren gehören - abhängig von der individuellen Situation - unter anderem tibetische Diagnostik, Ernährungsberatung, Heilpflanzen beziehungsweise tibetische Kräuterzubereitungen sowie Verfahren aus der TCM wie Akupunktur, Moxatherapie und Schröpfen.

Am Standort Kirchenfeldstrasse 31 befinden sich die eigenständig geführten Praxen von Dr. Lama Dietschy und Dr. med. Marianne Ruoff unter einem Dach. Dadurch sind am gleichen Standort unterschiedliche Schwerpunkte aus Tibetischer Medizin, TCM, Akupunktur, Kräutermedizin und ärztlicher Naturheilkunde vertreten.

Weitere Informationen zu Dr. Lama Dietschy und seiner Tätigkeit in Bern:
https://www.naturalmedizin.ch/lama-dietschy/

Nicht jedes schmerzende Gelenk ist harmlos

Gelenkschmerzen und insbesondere neu auftretende Gelenkschwellungen können zahlreiche Ursachen haben. Dazu gehören unter anderem Arthrose und Überlastungen, aber auch entzündlich-rheumatische Erkrankungen, Gicht, Verletzungen oder Infektionen.

Neu auftretende, ausgeprägte oder länger anhaltende Beschwerden sollten deshalb medizinisch abgeklärt werden. Dies gilt insbesondere bei einem stark geschwollenen, geröteten oder überwärmten Gelenk, bei Fieber oder plötzlich einsetzenden starken Schmerzen.

Traditionelle Tibetische Medizin kann - abhängig von Diagnose und individueller Situation - ergänzend in ein medizinisches Behandlungskonzept einbezogen werden.

Über Dr. Lama Dietschy

Dr. Lama Dietschy stammt aus einer tibetischen Ärztefamilie und praktiziert Tibetische Medizin nach eigenen Angaben in 7. Generation. Er verbindet die Traditionelle Tibetische Medizin mit Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin und Akupunktur.

Seine Arig-Familientradition wurde im Rahmen eines wissenschaftlichen Workshops der University of Oxford zur Weitergabe medizinischen Wissens in der Tibetischen Medizin vorgestellt.

Praxis Dr. Lama Dietschy - Tibetische Medizin & TCM

Kirchenfeldstrasse 31

3005 Bern

Telefon: 031 351 91 88

Weitere Informationen:
https://www.naturalmedizin.ch/lama-dietschy/

Hinweis: Die beschriebenen diagnostischen und therapeutischen Konzepte stammen aus der Traditionellen Tibetischen Medizin. Traditionelle Anwendungsgebiete und Erklärungsmodelle sind nicht mit einem wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis gleichzusetzen. Die Tibetische Medizin ersetzt bei behandlungsbedürftigen Erkrankungen nicht die notwendige medizinische Diagnostik und Therapie.
Für den Inhalt des Artikels ist allein der Verfasser/Pressekontakt verantwortlich. devAS.de (Betreiber dieser Webseite) distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
12. Oktober 2026 | ID: 12729 | Artikel löschen |

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