Omega-3 gezielt dosieren: Warum die Fettsäuren EPA und DHA entscheidend sind

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Omega-3 gezielt dosieren: Warum die Fettsäuren EPA und DHA entscheidend sind

Forchtenberg, 9.10.2026 - Omega-3-Fettsäuren sind unverzichtbare Bausteine einer gesundheitsbewussten Ernährung. Doch Fett ist nicht gleich Fett: Während die pflanzliche Alpha-Linolensäure (ALA) in Leinsamen, Walnüssen oder Rapsöl vorkommt, spielen für zentrale Körperfunktionen vor allem die langkettigen Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) eine Schlüsselrolle. Wie ein detaillierter Blick auf die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren zeigt, kann der menschliche Organismus pflanzliche Vorstufen nur in sehr begrenztem Umfang in die biologisch aktiven Formen umwandeln.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hebt hervor, dass insbesondere fettreiche Seefische gute Lieferanten für langkettige Omega-3-Fettsäuren sind. Als vollwertige pflanzliche Alternative gewinnen zudem hochwertige Öle aus speziellen Mikroalgen rasant an Bedeutung.

Herz, Gehirn und Sehkraft: Die unterschiedlichen Aufgaben von EPA und DHA

Obwohl EPA und DHA in Lebensmitteln häufig kombiniert vorkommen, erfüllen sie im Stoffwechsel differenzierte Aufgaben:
- EPA und DHA tragen bei einer täglichen Aufnahme von insgesamt mindestens 250 Milligramm zu einer normalen Herzfunktion bei.
- DHA trägt bei einer täglichen Zufuhr von mindestens 250 Milligramm zusätzlich zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion sowie zur Erhaltung der normalen Sehkraft bei.

"Der menschliche Körper kann ALA in EPA und DHA umwandeln. Allerdings ist die Umwandlungsrate vergleichsweise gering und kann zudem von individuellen Faktoren beeinflusst werden", betont das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seinen fachlichen Stellungnahmen. Ernährungswissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Umwandlungsrate von pflanzlicher ALA in EPA bei Erwachsenen meist nur bei etwa 5 bis 10 Prozent liegt; die Weiterumwandlung in DHA erreicht oft sogar weniger als 1 Prozent. Wer gezielt die Organfunktionen unterstützen möchte, sollte daher auf eine ausreichende direkte Zufuhr von bioverfügbarem EPA und DHA achten.

Der Omega-3-Index als verlässlicher Versorgungsmarker

Wie gut der Körper tatsächlich versorgt ist, lässt sich allein über die Ernährung nur schwer abschätzen. Ein etabliertes Diagnoseverfahren bietet hier der sogenannte Omega-3-Index. Dieser laborchemische Parameter misst den prozentualen Anteil von EPA und DHA an den Gesamtfettsäuren in den Membranen der roten Blutkörperchen. Er spiegelt die langfristige Versorgung der vergangenen Wochen und Monate wider und liefert verlässliche Anhaltspunkte, ob eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten oder eine gezielte Zufuhr sinnvoll ist.

Fischöl oder Algenöl: Welche Quelle passt zu welchem Bedarf?

Für die direkte Zufuhr von EPA und DHA stehen primär zwei Quellen zur Verfügung: gereinigte Fischöle aus Kaltwasserfischen sowie vegane Öle aus Mikroalgen wie Schizochytrium sp., die in geschlossenen Systemen kultiviert werden. Wo die individuellen Stärken beider Ansätze liegen, beleuchtet MensSana im fundierten Vergleich Fischöl vs. Algenöl.

Um unterschiedlichen Lebensgewohnheiten und Nährstoffbedürfnissen gerecht zu werden, bietet die MensSana AG differenzierte Rezepturen an:
- Omega-EPA MensSana: Konzentriertes Fischöl mit einem Schwerpunkt auf EPA zur gezielten Unterstützung der Herzfunktion.
- Omega-DHA MensSana: Hochwertiges Fischölkonzentrat mit Fokus auf DHA zur Förderung von Gehirnleistung und Sehkraft.
- Omega-3 vegan MensSana: Die rein pflanzliche Alternative auf Basis von Mikroalgenöl, reich an DHA für alle, die auf tierische Quellen verzichten möchten.

Eine bewusste Versorgung beginnt grundsätzlich auf dem Teller. Wer Klarheit über seine Werte gewinnen möchte, kann den Omega-3-Index über eine einfache Laboruntersuchung bestimmen lassen. Bei bestehenden Grunderkrankungen oder der gezielten Einnahme höher dosierter Präparate empfiehlt sich die Rücksprache mit einer Ärztin, einem Arzt oder in der Apotheke.

Hinweis für Redaktionen:
Druckfähiges Bildmaterial zu den Produkten und zum Thema Omega-3-Versorgung steht auf Anfrage kostenfrei zur Verfügung.

Über die MensSana AG
Die MensSana AG mit Sitz in Forchtenberg wurde 1998 von dem Allgemeinmediziner Dr. med. H. W. Lechner gegründet. Das pharmazeutisch orientierte Unternehmen entwickelt und vertreibt wissenschaftlich fundierte Mikronährstoff-Kombinationen in kompromissloser Galenik- und Rohstoffqualität. MensSana steht für evidenzbasierte Nährstoffkonzepte nach dem Leitsatz "Wissen statt Bauchgefühl" und ist langjähriger Schulungs- und Beratungspartner für Ärzte, Apotheker und Therapeuten in ganz Deutschland.
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09. Oktober 2026 | ID: 12676 | Artikel löschen |

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