Der Koloss von Rhodos - Ein antikes Weltwunder kehrt in die Öffentlichkeit zurück
Die Geschichte des Koloss von Rhodos
Die legendäre Geschichte des Koloss von Rhodos >>, eines der sieben Weltwunder der Antike, erhält neues Leben. Die mythische Bronzestatue, die vor über 2.300 Jahren dem Sonnengott Helios >> gewidmet wurde, steht nun erneut im Rampenlicht - diesmal als Symbol für kulturelle Erinnerung und die Kraft der antiken Mythologie.
Wann wurde der Koloss von Rhodos erbaut und wie lange stand er?
Der Koloss, erbaut zwischen 304 und 292 v. Chr. unter der Leitung des Bildhauers Chares aus Lindos, war eine Meisterleistung der griechischen Kunst und Technik. Mit einer Höhe von etwa 30 bis 35 Metern war er ein beeindruckendes Zeugnis der Stärke und Einheit der rhodischen Bevölkerung. Er galt als Symbol der Freiheit und wurde nach dem Sieg über den Diadochenherrscher Demetrios Poliorketes errichtet.
Trotz seines monumentalen Rufs stand der Koloss nur 66 Jahre - zerstört durch ein Erdbeben im Jahr 226 v. Chr. Die Überreste wurden von den Arabern im 7. Jahrhundert nach der Eroberung der Insel abtransportiert und als Altmetall verkauft. Seitdem gibt es keine archäologischen Funde, doch die Legende lebt weiter - insbesondere die oft dargestellte, aber historisch unwahrscheinliche Vorstellung, dass er mit gespreizten Beinen über der Hafeneinfahrt stand.
Neue Forschungen und historische Analysen deuten darauf hin, dass der Koloss oberhalb der antiken Stadt auf dem Akropolis-Hügel (Monte Smith) stand - nahe dem Helios-Heiligtum und dem Stadion. Diese Position hätte ihn weithin sichtbar gemacht und war konsistent mit antiken Gepflogenheiten.
Die Wiederbelebung des Koloss-Themas findet auch in der Gegenwart statt: Bereits 2000 und erneut 2015 wurden Pläne für einen Nachbau diskutiert, darunter ein 150 Meter hoher Museumskoloss in Rhodos. Obwohl diese Projekte bislang nicht realisiert wurden - unter anderem aufgrund von Widerständen des griechischen Kulturministeriums - bleibt der Koloss ein zentrales Symbol der griechischen Kulturgeschichte.
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26. Januar 2026 | ID: 5848 | Artikel löschen |
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