Produktivitätsmythen im KI-Zeitalter

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Produktivitätsmythen im KI-Zeitalter

Zum Produktivitätstag (20. Juni) plädiert Figma dafür, Produktivität nicht länger nur als Frage von Geschwindigkeit und Output zu verstehen. Denn KI macht es einfacher denn je, Ideen in Konzepte, Prototypen und erste Produkterlebnisse zu übersetzen. Für digitale Produktteams verschiebt sich damit die zentrale Herausforderung: Es geht nicht mehr nur darum, schneller zu entwickeln, sondern bewusster zu entscheiden, was überhaupt entwickelt werden sollte. „KI macht es heute einfacher denn je, von einer Idee zu einem ersten Prototyp zu kommen. Wenn aber immer mehr Teams schneller entwickeln können, ist Geschwindigkeit allein kein Differenzierungsmerkmal mehr. Die entscheidende Frage ist, ob Teams die richtigen Dinge kreieren“, sagt Mareike Busche, Senior Director DACH & CEE bei Figma. Nach Einschätzung von Busche entfaltet KI ihren größten Mehrwert dann, wenn sie in kollaborative Workflows eingebettet ist. „KI wird keine gebrochenen Übergaben oder Silos lösen. Sie schafft den größten Mehrwert, wenn Teams auf einem gemeinsamen Kontext arbeiten und Entscheidungen gemeinsam treffen können.“ Zugleich werde menschliche Urteilskraft wichtiger, je stärker KI erste Entwürfe und Prototypen beschleunigt. „Produktivität im KI-Zeitalter bedeutet nicht, um jeden Preis mehr Output zu erzeugen. Es geht darum, schneller Klarheit zu schaffen, sich besser abzustimmen und aus guten Ideen gezielt bessere digitale Produkte zu entwickeln.“

3 Fragen an Mareike Busche, Senior Director DACH & CEE bei Figma:

1. Was ist der größte Produktivitätsmythos in digitalen Produktteams?
Dass Produktivität bedeutet, einfach mehr zu produzieren. Mehr Screens, mehr Features oder mehr Prototypen führen nicht automatisch zu besseren Produkten. Der eigentliche Produktivitätsgewinn entsteht durch gemeinsamen Kontext, klarere Entscheidungen und weniger Reibung zwischen Produkt, Design, Engineering und Business-Teams.

2. Macht KI Teams automatisch produktiver?
KI kann Teams schneller machen, aber Geschwindigkeit allein reicht nicht aus. Wenn Workflows fragmentiert sind, sorgt KI im Zweifel nur dafür, dass mehr Output entsteht – ohne dass das Ergebnis besser wird. Der Wert von KI steigt, wenn sie Teams hilft, Ideen früher sichtbar zu machen, verschiedene Richtungen schneller zu explorieren und Entscheidungen gemeinsam zu treffen.

3. Was unterscheidet starke Produktteams im KI-Zeitalter?
Urteilskraft und Craft. Wenn es einfacher wird, erste Entwürfe und Prototypen zu erzeugen, müssen Teams besser darin werden, zu entscheiden, was wirklich relevant ist. Die besten Teams werden nicht einfach mehr produzieren. Sie werden schneller lernen, sich besser abstimmen und mit mehr Intention bauen.

5 Tipps: Wie Teams Figma für produktivere Design-to-Dev-Workflows nutzen können - hier erfahren Sie mehr. (https://www.figma.com/best-practices/tips-for-a-better-developer-workflow/)

(Bildquelle: @Figma)
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19. Juni 2026 | ID: 9534 | Artikel löschen |

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