Neue Hamburger Bauordnung: Auch eine Chance fürs Klima

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Neue Hamburger Bauordnung: Auch eine Chance fürs Klima

Hamburg hat seine Landesbauordnung deutlich verschlankt: Mit der Neufassung der

Hamburgischen Bauordnung, die am 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist, können

Baugenehmigungen in vielen Fällen schneller erteilt werden. Die Umwandlung von Büros in

Wohnraum ist auch eine Gelegenheit, veraltete Heizkörper gegen neue und energieeffiziente

Fußbodenheizungen austauschen. Hier setzt Nordwærme Fußbodenheizungen mit einer

neuartigen unkomplizierten Frästechnik aus den Niederlanden an, die viel Zeit, Geld und

Schmutz einspart.

Die Handwerker fräsen die neue Fußbodenheizung binnen weniger Tage einfach in den

Bestandsestrich ein. Im Anschluss können die schneckenförmige DIN-geprüften

Kunststoffrohre der Fußbodenheizung schnell und günstig verlegt und die Kanäle wieder

verfüllt werden. Durch die größere Heizfläche arbeiten Wärmepumpen deutlich effizienter

und klimafreundlicher.

Nachrüsten mit Fußbodenheizungen: schneller, einfacher und günstiger

Ohne diesen Fräs-Trick, musste der Boden und Estrich bisher aufwendig herausgerissen

werden. Die Alternative war es, die Fußbodenheizung auf den vorhandenen Boden zu

verlegen. Das bedeutet aber einen Verlust der Raumhöhe und entsprechende baulichen

Anpassungen von Fenstern und Türen. "100 Quadratmeter schaffen wir in wenigen Tagen,

meist für 5.000 bis 10.000 Euro," erklärt David Burckhardt, Mitgründer Nordwærme

Fußbodenheizungen. Nordwærme hat das Fräsverfahren bereits in über 2.000 Gebäuden

eingesetzt.

Hamburger Bauordnung: Nebenbei auch gut fürs Klima

"Die Reform der Hamburger Bauordnung erleichtert die Umwandlung von Büroflächen in

Wohnraum - und schafft bessere Voraussetzungen, energetische Sanierungen im Bestand

mitzudenken", sagt Burckhardt. Bislang scheiterte die Umnutzung von Bestandsgebäuden oft

an aktuellen Vorgaben (z. B. Schallschutz, Außenhülle, Fenster) und wurde wirtschaftlich

eher durch Abriss und Neubau ersetzt.


Mit dem neuen "erweiterten Bestandsschutz" wird der direkte Umbau deutlich einfacher.

Nordwærme will dabei helfen, Wohnungen schnell für Wärmepumpen vorzubereiten. Das

Unternehmen rechnet mit hunderten (besser: tausenden?) zusätzlichen Wohnungen und

hofft auf ähnliche Reformen in anderen Bundesländern.

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16. Januar 2026 | ID: 5789 | Artikel löschen |

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