So soll die Ruppertshalle aussehen
Mit der Entscheidung über die Fassadengestaltung nimmt die Generalsanierung der Ruppertshalle sichtbar Gestalt an. Eine aktuelle Visualisierung zeigt erstmals, wie sich die modernisierte Halle künftig in das Ortsbild von Ruppertsweiler einfügen soll.
RUPPERTSWEILER. Die Generalsanierung der Ruppertshalle hat einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht. In seiner Sitzung vom 21. September hat der Gemeinderat über die Gestaltung der Fassade und weiterer Bauteile beraten und entschieden. Die Mehrheit der Ratsmitglieder sprach sich für die Farbvariante „Sandsteinfarben“ aus – eine Kombination aus Braun-, Bronze- und Rosétönen. Damit steht erstmals fest, wie die modernisierte Halle künftig von außen wahrgenommen werden soll.
„Ein Bauprojekt wird für die Öffentlichkeit oft erst dann greifbar, wenn man sehen kann, wie das Ergebnis aussehen wird. Mit der Entscheidung des Gemeinderates und der vorliegenden Visualisierung wird die Zukunft der Ruppertshalle nun erstmals sichtbar“, sagt Nina Schäfer, geschäftsführende Partnerin von GGP. „Gleichzeitig schaffen wir damit eine wichtige Grundlage, um die nächsten Schritte der Sanierung konsequent weiterzuführen.“
Der Entscheidung ging ein intensiver Abstimmungsprozess voraus. Im Rahmen einer eigens gebildeten Arbeitsgruppe wurden verschiedene Gestaltungsvarianten für Fassade, Fensterrahmen und weitere Bauteile entwickelt, bewertet und diskutiert. Ziel war es, eine Lösung zu finden, die den architektonischen Charakter des Gebäudes stärkt und sich dauerhaft harmonisch in das Ortsbild einfügt.
Mit dem nun gefassten Beschluss besteht Planungssicherheit für die weiteren Projektphasen. Die Festlegung des künftigen Erscheinungsbildes schafft eine verbindliche Grundlage für die Ausführungsplanung und ermöglicht es, die nächsten Schritte der Generalsanierung zielgerichtet voranzutreiben.
Die veröffentlichte Visualisierung zeigt erstmals das zukünftige Erscheinungsbild der modernisierten Ruppertshalle. Sichtbar werden dabei nicht nur die beschlossene Fassadengestaltung, sondern auch die architektonische Weiterentwicklung des Gebäudes. Für Bürgerinnen und Bürger bietet sie einen konkreten Eindruck davon, wie sich die Halle nach Abschluss der Modernisierung präsentieren wird.
Unabhängig von der gestalterischen Entscheidung wird die umfassende Sanierung wie geplant fortgeführt. Das Modernisierungskonzept umfasst neben der optischen Aufwertung insbesondere umfangreiche Maßnahmen zur energetischen Erneuerung des Gebäudes. Vorgesehen sind unter anderem die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, einer Photovoltaikanlage sowie einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Darüber hinaus werden Brandschutz, Barrierefreiheit und die technische Infrastruktur an aktuelle Anforderungen angepasst. Ziel ist es, die Halle langfristig als zentrale Sport-, Veranstaltungs- und Begegnungsstätte der Region zu sichern.
Über die RuppertshalleDie Ruppertshalle in Ruppertsweiler wurde ursprünglich im Jahr 1983 als Mehrzweckhalle errichtet und 1985 fertiggestellt. In den Folgejahren wurde der Gebäudekomplex an der Nord-Ost-Seite um einen Geräte- sowie einen Mehrzweckraum erweitert und Ende der 90er-Jahre durch eine Trapezblech-Dachkonstruktion baulich ertüchtigt. Heute fungiert das Gebäude als zentrale Versammlungs- und Sportstätte für die Region (Gebäudeklasse 3). Neben der Nutzung durch lokale Vereine für regelmäßige Treffen und sportliche Aktivitäten dient die Halle als wichtiger Ort für gesellige Zusammenkünfte. Eine Besonderheit ist die direkte Anbindung der Umkleiden an den benachbarten Sportplatz, die eine synergetische Nutzung durch den örtlichen Fußballverein ermöglicht. Aufgrund technischer Mängel und verschärfter Anforderungen der Versammlungsstättenverordnung (VStättVO) ist eine umfassende Generalsanierung unumgänglich, um den Betrieb langfristig zu sichern. Im Zuge der durch GGP gesteuerten Maßnahmen wird das Gebäude nicht nur funktional modernisiert, sondern auch energetisch auf das Niveau eines KfW 70 Hauses transformiert.
(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
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29. September 2026 | ID: 12320 | Artikel löschen |
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