SPS 2026: Moxa zeigt Lösungen für den einfacheren Aufbau und Betrieb sicherer OT-Netzwerke
München, 12. Oktober 2026 — Moxa Inc., ein führender Anbieter industrieller Kommunikations- und Netzwerklösungen, zeigt auf der SPS 2026, wie Unternehmen ihre OT-Netzwerke einfacher verwalten, betreiben und modernisieren sowie resilienter gestalten können.
Industrieunternehmen stehen vor der Aufgabe, zunehmend komplexe Kommunikationsnetzwerke mit begrenzten personellen Ressourcen zuverlässig und sicher zu betreiben. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Cybersicherheit. Moxa präsentiert auf der SPS ein umfassendes Portfolio an Switches, Geräteservern, Next-Gen-Firewalls, Intrusion Prevention Systems, Serial-to-Ethernet-Gateways und Remote-I/O-Systemen, die dem IEC-Normenwerk 62443-4-2 entsprechen. Sie unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung technischer Cybersicherheitsmaßnahmen im Rahmen von NIS2 und erfüllen die Anforderungen des Cyber Resilience Act (CRA). Die zuverlässigen und langlebigen Geräte sowie ein zentrales Netzwerkmanagement helfen, den Aufwand für Aufbau, Betrieb, Wartung und Modernisierung von OT-Netzwerken zu reduzieren.
Neuheiten für zukunftssichere Netzwerke kleinerer und mittlerer Unternehmen
Mit der RKS-G4000-PL (Premium Level) Serie stellt Moxa auf der SPS einen neuen lüfterlosen Rackmount-Switch vor. Er verfügt über bis zu zwölf feste 10GbE-SFP+-Ports und damit mehr als andere Industrial Switches auf dem Markt. Seine LAN- und Netzteilmodule lassen sich im laufenden Betrieb austauschen. Mit IEC 62443-4-2 Security Level 2 Zertifizierung, MACsec-Verschlüsselung mit 10 Gbps und Secure Boot unterstützt er den Aufbau resilienter Netzwerke und die Umsetzung von Cybersicherheitsmaßnahmen im Rahmen von NIS2.
Die neuen seriellen Geräteserver der NPort 6600-G2-Serie mit „Secure-by-Design“-Architektur sind nach IEC 62443-4-2 Security Level 2 zertifiziert. Mit Secure Boot, rollenbasierter Authentifizierung und dem Schutz von Datenströmen ermöglichen sie es, die Lebensdauer bestehender serieller Infrastrukturen zu verlängern und Cybersicherheitsanforderungen umzusetzen. In einer Demo am Stand in Halle 5, Stand 419, können Besucher live verfolgen, wie die browserbasierte Fehlerbehebung ohne zusätzliche Tools den seriellen und Ethernet-Datenverkehr nach Ports geordnet visualisiert. So lassen sich Vorfälle in Minutenschnelle lokalisieren. Dies unterstützt nicht nur die Verfügbarkeit und Sicherheit von Netzwerken, sondern kann auch den Zeit- und Administrationsaufwand für deren Diagnose und Wartung deutlich reduzieren. Dank einem eigens entwickelten Chip garantiert Moxa eine Langzeitverfügbarkeit von zehn Jahren.
Operational Simplicity und Security bis auf die Feldebene
Die neue Ethernet-Remote-I/O-Plattform ioLogik 1400 dient dazu, Sensoren, Aktoren und andere Feldgeräte einfach und sicher in industrielle Netzwerke einzubinden. Damit zeigt Moxa, wie sich die zunehmende Komplexität industrieller Infrastrukturen bereits auf unterster Ebene effizient beherrschen und gleichzeitig Cybersicherheit und Zuverlässigkeit unterstützen lassen.
Die Plattform vereinfacht Planung, Inbetriebnahme und Betrieb durch eine kompakte Bauform mit hoher I/O-Dichte, frontseitige Verdrahtung und Push-in-Klemmen. Sie ist entwickelt nach IEC 62443-4-1 und mit Security-Funktionen gemäß IEC 62443-4-2 ausgestattet, Features wie Secure Boot sowie eine sichere Benutzer- und Firmwareverwaltung erhöhen den Schutz. Darüber hinaus gewährleisten Dual-Ethernet-Ports und RSTP-Unterstützung eine hohe Verfügbarkeit, während die umfassende Temperaturbeständigkeit sowie ATEX- und C1D2-Zertifizierungen den zuverlässigen Betrieb auch unter anspruchsvollen Industrieumgebungen sicherstellen.
Große Netzwerke zentral verwalten und absichern
Für größere industrielle Netzwerke demonstriert Moxa am Messestand das Zusammenspiel von Managed Switches, sicheren Routern und Firewalls sowie einer Netzwerkmanagement-Plattform. Im Mittelpunkt stehen zentrale Verwaltung, Netzwerktransparenz und Segmentierung sowie die Absicherung der Kommunikation. So unterstützt Moxa zentrale Aufgaben, die bei der Umsetzung von NIS2 in OT-Umgebungen eine Rolle spielen.
Die Netzwerkmanagement-Plattform MXview One schafft Transparenz und ermöglicht die zentrale Verwaltung und Konfiguration industrieller Netzwerke über den Webbrowser. Sie hilft, den Aufwand für Überwachung und Administration zu reduzieren, sodass Teams auch umfangreichere Netzwerke effizient verwalten können. Eine dynamische Topologieansicht zeigt den aktuellen Verbindungs- und Redundanz-Status auf einen Blick. Dabei werden Netzwerk- und SNMP/IP-Geräte in Subnetzen automatisch erkannt und visualisiert. Umfassende Berichte sowie Benachrichtigungen zu Ereignissen, detaillierte Geräteinformationen, vollständige Sichtbarkeit redundanter LAN-Verbindungen und viele weitere Funktionen geben jederzeit einen Überblick über das gesamte Netzwerk.
Die Layer-2 Managed Switches der Serien EDS-4000/G4000 eignen sich mit industrietauglicher Zuverlässigkeit, Netzwerkredundanz und zahlreichen Sicherheitsfunktionen zum Aufbau von kompletter Gigabit-Netzwerkarchitekturen und unterstützen deren Zertifizierung nach IEC 62443-3-3 auf Security Level 2. Die Serie ist zertifiziert nach IEC 62443-4-2 Security Level 2 sowie u. a. nach NEMA TS2, EN 50121-4, IEC 61850-3/IEEE 1613 Class 1, DNV und ATEX, Class I Division 2. Die Redundanz-Technologien Turbo Ring und Turbo Chain ermöglichen eine Wiederherstellung des Netzwerks in weniger als 50 ms und gewährleisten so einen reibungslosen Betrieb.
Die industriellen sicheren Router der EDR-Serie kombinieren Firewall-, VPN-, Routing- und Switching-Funktionen und ermöglichen unter anderem die Segmentierung industrieller Netze sowie die Absicherung von Fernzugriffen und kritischer Geräte.
Weitere Informationen zu Moxa auf der SPS 2026 unter https://moxa-europe.com/sps/
(Bildquelle: @Moxa)
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12. Oktober 2026 | ID: 12755 | Artikel löschen |
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